Dracula

Schauspiel nach dem Roman von Bram Stoker

Diese Zähne. Dieser Blick. Diese Kraft. Dieser Mann! Faszinierend, erregend, unwiderstehlich. Verlockend wie ein Abgrund. Ist das die Liebe? Düster, schillernd, besinnungslos? Oder ist dies die Liebe: treu, beschützend, hell und klar? Aufrecht, tapfer, tugendhaft? Arm in Arm, für den Rest des Lebens?

A propos Rest des Lebens: Der Eine, der düster Schillernde, der mit diesen Zähnen – der lebt nicht mehr. Tot? Nein, auch nicht. Ein Vampir. DER Vampir. DRACULA.

Er ist der vitalste Untote, den man sich erträumen kann. Männlich, gierig, gesetzlos, unbesiegbar. Böse! Und doch gibt es eines, das ihn verwundbar macht: die Liebe.
Ja, Dracula liebt. Nicht eine Dame seinesgleichen. Sondern eine von der anderen Seite, von der Seite des Tages, des Anstands, der Tugend. Sie heißt Mina, ist frisch und glücklich verheiratet, und zwar mit Jonathan Harker, einem jungen Rechtsanwalt, der kürzlich mit besorgniserregenden Symptomen von einem Auftrag im fernen Transsylvanien ins heimische London zurückgekehrt ist. Sein Klient dort, ein arg exzentrischer Graf Dracula, hat ihn über die Maßen verstört.

Erst allmählich kommt zutage, wie gefährlich dieser ominöse Graf ist. Wie schrecklich die Maßnahmen sind, die Jonathan Harker und seine hochanständigen Freunde ergreifen müssen, wollen sie den Vampir besiegen. Und wie weit Draculas düstere Liebe reicht!

Mit seinem Roman DRACULA begründete Bram Stoker nicht nur seinen Weltruhm – er schuf mit ihm auch die aufregendste, anziehendste Gegenfigur zum Muster
bild des bürgerlichen Mannes im viktorianischen England.

DRACULA ist nicht nur ein fesselnder Thriller. Er ist gleichzeitig eine Satire auf die moraldurchtränkte englische Gesellschaft des ausgehenden 19. Jahrhunderts – und ein Liebesroman.

theaterlust-Regisseur Konstantin Moreth hat daraus ein blutvolles, sinnlich-ergreifendes Bühnenabenteuer gemacht. Mit fesselnder Dramatik, Fechtkampf und Akrobatik und mit einer Live-Schauspielmusik von Georg Karger, die in ihrer Farbigkeit weit mehr als den geheimnisvollen Balkan wachruft: eine ganze Welt von Gefühlen.

 

Bram Stoker

Eine schwere Krankheit fesselte Bram Stoker (1847–1912) die ersten acht Jahre seines Lebens ans Bett. Wie ein Wunder erlebten er und die Ärzte seine Genesung. Kein Wunder also, dass Krankheit und Lähmung, aber auch die schier unglaubliche Heilung, zu den zentralen Themen im Werk des irischen Autors gehören.
Stoker studierte und wurde Sportchampion, verdiente seinen Lebensunterhalt als Justizbeamter, reiste viel, schrieb Theaterkritiken und Romane. DRACULA war sein fünfter. 1890 hatte er vom legendären rumänischen Grafen Vlad Dracul gehört; sieben Jahre später kam der Roman heraus, der ihn so berühmt machen sollte – und zu einem Gründervater des modernen Vampirmythos. DRACULA, der grandiose Untote, machte Bram Stoker unsterblich.

Pressestimmen

Dracula – böse und verführerisch. Aufwändige inszeniertes Bühnenstück im Kulturhaus – spannungsgeladene Atmosphäre überzeugt.                                                                Westfälische Rundschau – Lüdenscheid

Blutvolle Sehnsucht nach Liebe und Unsterblichkeit – die Münchner theaterlust lässt das Kronacher Publikum erschauern.
Neue Presse, Kronach

Dracula – einfach nur „Theaterlust“.
Rheinische Post

Einfach gruselig schön.
Offenburger Tagblatt

Schaurig-schönes Schauspiel mit dem berühmten Vampir – die Bühnenadaption von Konstantin Moreth präsentiert sich als tempogeladenes Spektakel.
Wolfsburger Allgemeine Zeitung

Im Bann des melancholischen Grafen – Regisseur Konstantin Moreth inszeniert mit dem Ensemble theaterlust eine packende Dracula-Version… Mit viel Zirzensik, einer gehörigen Portion Grusel und großem schauspielerischen wie musikalischen Können zieht DRACULA das Publikum in den Bann.
Süddeutsche Zeitung
 

Info (PDF) Presse 2011

Presse 2010 Presse 2009
 

Namen, Daten, Fakten

mit

Johannes Albrecht
Hubert Bail
Markus Böker/Jaron Löwenberg
Hilmar Henjes/Sven Hussock
Anja Klawun
Stefan Lehnen
Thomas Luft
Nina Schmieder/Jacqueline Le Saunier
David Zimmerschied/Konstantin Moreth

Inszenierung

Konstantin Moreth

Bühne und Kostüm

Sandra Hauser 

Lichtgestaltung/Techn. Leitung

Stefan Bettinger

Musikalische Leitung/Komposition

Georg Karger

Musiker

George Karger, Leonhard Schilde

Dauer

etwa 115 Minuten + Pause

Gastspiele

Wiederaufnahme
November 2012 – Frühjahr 2013.

Preis

7.950 Euro + Gema (keine Tantieme)