Die Päpstin

Schauspiel nach dem Roman-Bestseller von Donna W. Cross. Dramatisierung von Susanne F. Wolf. 

1. INTHEGA Preis „Die Neuberin“ 2014 für DIE PÄPSTIN

Inthega
Gott hat uns den Verstand ge­schenkt.Warum sollen wir ihn nicht nutzen? Gott hat uns ein Herz gege­ben. Warum sollten wir nicht lieben? Gott hat uns Geist und Hände gege­ben, um die Welt zu sehen und zu ver­bessern: So ein Geschenk verschmäht man nicht!

Johanna lebt in Ingelheim am Rhein und dürfte solche Dinge gar nicht denken. Überhaupt, Denken! Im 9. Jahrhundert nach Christus hat nur die Kirche das Sagen. Niemand verlässt seinen angestammten Platz. Bildung ist nur einigen Auserwählten zugäng­lich. Frauen gelten wenig mehr als Tiere. An der Macht sind Aberglaube, Willkür, Dumpfheit und Gewalt. Und nun ausgerechnet ein Mädchen!

Erdreistet sich, heraus zu wollen! Will lernen, leben, lieben! Johanna kämpft sich durch. Lernt: Latein und Grie­chisch und die Heilkunst. Liebt: den Markgrafen Gerold, einziger Freund und Beschützer ihrer Kindheit. Und überlebt: den Überfall der Normannen. Knapp. Entkommt. Verliert Gerold, den insgeheim Geliebten. Gewinnt eine drastische, alles verändernde Einsicht: Wenn sie frei leben will, wenn sie Got­tes Werk in der Welt tun will, dann kann sie das nicht als Frau. Das kann sie nur als Mann.

Die Haare abgeschnitten, die Brust versteckt, das Herz auch. Als „Bruder Johannes“ geht sie ins Kloster. Und als „Bruder Johannes“ kommt sie bis nach Rom. Mit seiner (ihrer!) Heilkunst ku­riert der junge „Mönch“ den schwer­kranken Papst, er wird sein Leibarzt und engster Vertrauter – und schließ­lich sitzt er selbst auf dem Heiligen Stuhl. Und er ist ein guter Papst, ein Papst des Volkes. Und glücklich noch dazu. Nun kann die alte Vision wahr werden: Frieden und Freiheit für alle! Doch dann bricht alles wieder auf. Ge­rold ist wieder da. Nie hätte Johanna das für möglich gehalten. Und die Lie­be – sie ist auch wieder da. Und mit ihr Johannas Zerreißprobe: Folgt sie ihrem Herzen – oder ihrer Berufung? Die Entscheidung bleibt aus. Denn ein Papst lebt gefährlich im Mittelalter, und eine Päpstin erst recht. Der Wechsel auf dem Heiligen Stuhl ist oft eine ge­waltsame Sache. Und eine Schwange­re auf dem Heiligen Stuhl – ein Ding der Unmöglichkeit. Auch wenn keiner davon weiß. Und jetzt beginnt Johan­nas Kampf erst richtig.

Der Roman DIE PÄPSTIN von Donna W. Cross wurde in den 90er Jahren zu Recht zum Bestseller. Gab es diese Päps­tin wirklich? Oder ist sie Legende? Wie auch immer: DIE PÄPSTIN ist ein fulmi­nantes Historiendrama, die Geschichte einer großen, mutigen Frau und ihres Ringens um Selbstbestimmung und Lie­be – um eine bessere Welt. theaterlust bringt diese mitreißende Geschichte mit Opulenz und filmischer Dynamik, mit Videokunst und eigens für diese Pro­duktion komponierter Live-Musik auf die Bühne.

Die Autorinnen

Über sechs Millionen Mal wurde Donna Woolfolk Cross‘ Roman DIE PÄPSTIN schon verkauft; in 36 Sprachen wurde er übersetzt. Und dabei ist POPE JOAN, dieser Welterfolg, der einzige Roman von Donna W. Cross. 1947 in New York City geboren, studierte sie englische Literatur, arbeitete in der Verlagsbran­che und veröffentlichte Sachbücher über Kommunikation. Heute lebt sie als Dozentin für Kreatives Schreiben im Bundesstaat New York.

Die Autorin, Dramaturgin und Re­gisseurin Susanne Felicitas Wolf stammt aus Mainz und lebt in Wien. Sie war an Theatern wie dem Schau­spiel Frankfurt, dem Volkstheater Wien und dem Schauspielhaus Wien enga­giert und hat Texte bzw. Theaterstücke unter anderem für das Schauspielhaus Wien, die Komische Oper Berlin und das Volkstheater Wien geschrieben.

Videotrailer


Mit freundlicher Genehmigung von WNTV – Wiener Neustadt (www.wntv.at)

Vorbericht zur Premiere von TV Allgäu

Pressestimmen

„Thomas Lufts exemplarische Inszenierung führt das Theater zu seiner ursprünglichen Faszination zurück. Das nachdenkliche Publikum war von dem Schauspiel überwältigt und von den Schauspielern, allen voran Anja Klawun, hellauf begeistert“
Neue Presse, Kronach

„Anja Klawun in der Rolle der wissbegierigen Johanna weiß neben ihren Schauspielkollegen, allen voran Markus Böker und Johannes Schön, die Zuschauer zu bannen“
Allgäuer Anzeiger

„Das Bühnenbild ist grandios, karg und opulent. Alles ist in Bewegung, die Szenenbilder wechseln im Drei- Minuten-Rhythmus, die Schauspieler offenbaren Spielfreude und Sinn für die emotionale Dimension des Stücks. Die Holzkästen sind flexible Kulisse, symbolhaftes Instrumentarium und Projektionsfläche. Vom souverän agierenden Ensemble mit eindrucksvoller Leichtigkeit bewegt und stilistisch pointiert eingesetzt. (…) Modernes, kreatives und rasantes Theater von hoher visueller Qualität. Thomas Luft zeigt, dass der Unterhaltungswert einer Inszenierung keineswegs ein künstlerischer Makel ist.“
Bergsträßer Anzeiger, Bensheim

„Das Schauspiel nach dem Bestseller von Donna W. Cross begeisterte am Wochenende in der Erwin- Braun-Halle mit Opulenz, physischer Virtuosität, Videokunst und eigens dafür komponierter Musik – geboten vom Münchner Ensemble theaterlust“
Baden Online, Oberkirch

„Genial in seiner Schlichtheit ist der Einfall, die Bühne lediglich mit schmalen, mannshohen Holzkisten auszustatten, die schier unendliche Gestaltungsmöglichkeiten bieten. Stets ist alles in Bewegung, die Schauspieler agieren mit unglaublicher Spielfreude und Ausdruckskraft. Allen voran Anja Klawun in der Titelrolle. Die Zuschauer feierten die Inszenierung nach fast drei Stunden mit frenetischem Applaus und Standig Ovations.“
Lingener Tagespost

„Voller Dramatik geht das opulente Historiendrama nach über zwei Stunden zu Ende. Johanna ist tot, ihr Geliebter und der Traum von einer besseren Welt. Der Rest ist wahre Geschichte, die sich immer wiederholt und wiederholen wird, egal wie viele Geschichten – erfundene oder wahre – auch erzählt werden. Minutenlanger Schlussapplaus galt dem Ensemble, den eindrucksvollen Kompositionen der Live-Musik von Georg Karger und der Gesamtgestaltung des Stückes.“
Buxtehuder Tagblatt

„Eine Frau auf dem Heiligen Stuhl in Rom. Unvorstellbar? Im ausverkauften Lessingtheater gastierte das Münchener Ensemble Theaterlust mit dem eindrucksvollen Schauspiel „Die Päpstin“. Die Legende der Johanna von Ingelheim faszinierte das Publikum, das mit lang anhaltendem Applaus für einen großen Theaterabend dankte.“
Wolfenbütteler Zeitung

 

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1. INTHEGA Preis „Die Neuberin“ 2014

Laudatio (PDF)

 

Namen, Daten, Fakten

mit

Anja Klawun
Petra-Lina Schulze
Sina Wilke
Daniel Pietzuch
Sebastian Krawczynski
Christian Buse
Sven Hussock/ Sebastian  Gerasch
Uli Zentner
Johannes Schön
(9 Schauspieler/1 Musiker)

Inszenierung

Thomas Luft

Bühne und Kostüm

Isabelle Kittnar

Lichtgestaltung

Stefan Bettinger

Komposition der Schauspielmusik/Musiker in der Vorstellung

Georg Karger

Bewegungsarbeit/Choreographie

Katja Wachter

Premiere

13. März 2014
Theater in Kempten

Dauer d. Vorstellung

ca. 145 Minuten + Pause

Gastspiele

14. März – 30. Mai 2014

1. Wiederaufnahme:

10. Oktober 2014 – 10. Januar 2015

2.Wiederaufnahme:

06. Oktober – 30. November 2015

Letzte Wiederaufnahme:

09. November – 22. Dezember 2016

Fotos

Hermann Posch

Aufführungsrechte

Thomas Sessler Verlag, Wien (Dramatisierung)
Aufbau Verlag, Berlin (Titel)

Preis

9.750 Euro + Tantieme (11%), Gema